\“JAZZTA PRASTA\“ BESTER FILM BEIM MEDITERRANEO VIDEO FESTIVAL

Der Dokumentarfilm „Jazzta Prasta or Where are the Bulgarian Notes“ über den bulgarischen Akkordeonvirtuosen Martin Lubenov (Andrey Slabakov, Camera Film Sofia, 2009) gewann am 23. September 2013 den Preis als Bester Film beim 16. Mediterraneo Video Festival von Agropoli in der Nähe von Salerno (Italien). Aus der Begündung der Jury: „Relevanz des Themas, Einblicke in die wenig bekannte Welt der traditionellen Romamusik, der Fokus auf die Realität Mitteleuropas, von der Peripherie Sofias bis ins ferne Pakistan, die musikalische Begleitung des Akkordeonisten Martin Lubenov.“

Zamballarana (Korsika/Frankreich)

Fanfara polifonica di Corsica

Zamballarana stammen aus dem korsischen Dörfchen Pigna, einem der kulturellen Brennpunkte im Nordwesten der wilden und geheimnisvollen „Ile de Beauté“: Die Gruppe wurde 1996 vom Musiker und Bühnenbildner Jerome Casalonga in der „Casa Musicale“ gegründet, einer legendären Kreativwerkstatt und Wiege künstlerischen Austausches. Die Zamballarana ist auf Korsisch eine etwas frivole, unkonventionelle Frau – und ganz in diesem Sinne bringt die Band die Wörter und Klänge der korsischen Musik zum Tanzen. Das Meer ist die Wiege ihrer romanischen Wurzeln aber auch der Weg der Inspiration, auf dem sich Zamballarana allen Kulturen der Welt annähern. Wie Gaukler erforschen die Musiker und Sänger eigenwillige Mixturen, erfinden und weben neue Klangfarben, jonglieren mit den Stilen und erweitern das Feld unseres Imaginären.

Archaische Männerpolyphonie wird mit Elementen von Jazz, orientalischer Musik und Latin sowie der innovativen Verwendung traditioneller korsischer Instrumente wie der 16-saitigen Zither Cetera, der Trommel Colombu und der Flöte Pivana zu einer aufregenden Mischung eingeschmolzen, die der Einzigartigkeit korsischer Musikkultur globale Standards verschafft.


Besetzung

Laurent Barbolosi – Gesang, Violine, Trompete, Tres, Banjo
Jérôme Casalonga – Komposition, Text, Gesang, Sopransaxophon, Cueca, Darbuka
Nicolas Debelle – Bass
Anton’ Giulio Galeandro / Jérémy Lohier – Akkordeon
Vincent Geraldi – Schlagzeug, Balafon
Nicolas Torracinta – akustische und elektrische Gitarre


Diskographie

2012 Carnavale (Casa Editions)
2007 Camina (Casa Editions)
2004 Luna (Casa Editions)
1999 Lucia (Casa Editions)
1997 Zamballarana (Casa Editions)


Presse

„Sechs jungen Männern mit sonnigen Gemütern und einem sicheren Gespür für die Verschmelzbarkeit verschiedenster Folk-Stile gelingt mit ihrer Band Zamballarana eine unverfrorene Melange aus traditionellem korsischen Harmoniegesang, südamerikanischem Blech-Sound, Latin-Rhythmen und einer Vielzahl weiterer Stilelemente, die man teilweise erst beim zweiten oder dritten Hören (…) aufspürt.
Thüringer Allgemeine, D, 2009

Der nachhaltige Eindruck, den der spezielle, archaische Männergesang hinterlässt, wird durch die vielschichtigen Rhythmen und die bestechenden Instrumentalsoli gesteigert.
Concerto, A, 2008

„Frische und starke Emotionen!“
Le Monde de la Musique, F, 2005

“Diese Musik ist profan ohne Pathos, voller Frische und Enthusiasmus. Bravo!“
Trad Magazine, F, 2004

Riccardo Tesi (Italien)

Il Signore del Folk

Seit 30 Jahren hält Riccardo Tesi die Stellung als einer der einfallsreichsten Interpreten auf dem Organetto, dem diatonischen Knopfakkordeon. Als Ethnomusikologe erforschte er den Liscio, den Walzer seiner Heimat Toskana, die musikalischen Traditionen Süditaliens, des Balkans, Madagaskars, Afrikas oder Indiens ebenso wie den Jazz oder die Filmmusik Nino Rotas.

All das verschmilzt er mit seiner Banditaliana zu einer facettenreichen, fließenden und leicht tanzbaren Kunstmusik, die dennoch stark in der italienischen Tradition verwurzelt bleibt. Tesi hat mit zahlreichen KünstlerInnen der italienischen und internationalen World- und Jazzszene zusammengearbeitet (Elena Ledda, Patrick Vaillant, Gianluigi Trovesi, Gabriele Mirabassi, Gianmaria Testa etc). 2002 verlieh man ihm für die Verdienste um sein Instrument beim internationalen Akkordeonfestival in Castelfidardo den begehrten „Voce d’oro“ Preis, eine Ehre, die vor ihm bereits A. Piazolla, R. Galliano oder Gianni Coscia zuteil wurde.

In den mehr als 20 Jahren ihres Bestehens haben sich Banditaliana an die Spitze der internationalen World Music Szene gespielt. Sie verzaubern durch eine Musik ohne Grenzen, frisch und sonnig, innovativ und gleichzeitig eng mit ihren Wurzeln verbunden; eine breite Synthese aus Formen und Riten der toskanischen Tradition, mediterranen Klängen, Jazzimprovisationen und Canzoni d’autore. Originelle Kompositionen, Virtuosität sowie raffinierte Rhythmen und Arrangements kennzeichnen den Stil der Gruppe, die regelmässig bei den renommiertesten Folk&Jazz Festivals in Europa und Kanada zu Gast ist.


Besetzung Banditaliana

Riccardo Tesi – Akkordeon
Maurizio Geri – Gitarre, Gesang
Gigi Biolcati – Percussion
Claudio Carboni – Saxophon


Aktuelle Projekte

Riccardo Tesi & Banditaliana (Quartett)
Duo Riccardo Tesi (acc) & Maurizio Geri (guit/voc)
Trio Riccardo Tesi (acc) – Maurizio Geri (guit/voc) – Gabriele  Mirabassi (clar)
Riccardo Tesi CAMERISTICO (Quintett)
Riccardo Tesi PRESENTE REMOTO (Sextett)
BELLA CIAO mit Lucilla Galeazzi, Elena Ledda, Ginevra di Marco (Sextett)


Diskographie (Auszug)

2015 Riccardo Tesi & Lucilla Galeazzi, Elena Ledda u.a. „Bella Ciao“ (Visage Music/Galileo MC)
2014 Riccardo Tesi & Banditaliana „Maggio“ (Visage Music/Materiali Sonori)
2011 Riccardo Tesi & Banditaliana „Madreperla“ (Viavai/Materiali Sonori)
2010 Riccardo Tesi & Maurizio Geri „Sopra I Tetti Di Firenze“ (Materiali Sonori)
2007 Rioccardo Tesi „Solo Organetto“ (Cinq Planètes/Felmay)
2007 Riccardo Tesi „Presente Remoto“ (Il Manifesto)
2006 Riccardo Tesi & Claudio Carboni „Crinali“ (Felmay fy 8114)
2004 Riccardo Tesi & Banditaliana „Lune“ (Il Manifesto CD140)
2003 Riccardo Tesi „Acqua Foco e Vento“ (Dunya Records)
2001 Riccardo Tesi „Acqua, foco e vento LIVE“ (VM301)
2000 Riccardo Tesi & Banditaliana „Thapsos“ (Il Manifesto CD063)
1998 Riccardo Tesi „Banditaliana“ (Il Manifesto CD028)
1995 Riccardo Tesi „Un ballo liscio“ (Auvidis Tempo A 6242)
1995 Riccardo Tesi „Un ballo Liscio“ (Silex Y 225056)
1994 Riccardo Tesi, G. Trovesi & P. Vaillant „Colline” (Silex Y 225048)
1993 Riccardo Tesi, K. Junkera & J. Kirkpatrick „Trans-Europe Diatonique“ (Silex Y 225026)


Presse

„Multikulturell offen, emotional ergreifend und volkstümlich direkt: Der Musik von Riccardo Tesi kann man schlecht widerstehen. (…) Sein Erfolgsgeheimnis ist, dass er seine Musik stets klar, direkt und heiter hält.“
Akkordeonmagazin über Maggio, D, 2014

„Mediterrane Spielfreude mit Stil…..Tesi spielt für Romantiker, Tänzer und Zuhörer, sucht immer wieder nach verschütteten Überlieferungen und vereint mediterrane mit globalen Einflüssen.“
Frankfurter Allgemeine Zeitung, D, 2010

„… aufregende Arrangements, die den alten Liedern neues Leben einhauchen. Das ist eines dieser Alben das einem durch wiederholtes Hören ans Herz wächst – wahrscheinlich weil die Arrangements zum Teil ziemlich komplex sind. Ich bin jetzt soweit dass ich das Album liebe, es ständig hören muss, dem Zauber dieser Musik verfallen bin und jedes Mal noch neue Details entdecke. Kulturelles Interesse trifft auf höchsten Hörgenuss.“
Folkworld über Aqua , Fuoco e Vento, D, 2003

„Hier ist ein Werk entstanden, das swingt, folkt, jazzt und atmet. „Thapsos“ ist für mich ein heisser Anwärter auf das Album des Jahres.“
Folker! über Thapsos, D, 2002

Mostar Sevdah Reunion (Bosnien-Herzegowina)

Die Pioniere der modernen Sevdah

Die Geschichte dieses exzellenten Ensembles ist eine Erfolgsstory gegen besseres Wissen. Der bosnische Tontechniker und Produzent Dragi Sestic scharte 1999 im kriegsgeschundenen Mostar eine Gruppe von Männern um sich, die aus verschiedenen Ethnien stammten – Kroaten, Serben, Bosnier. Ein tollkühnes Unternehmen, dem anfangs weniger Interesse als Misstrauen begegnete. Die Band ließ aber keine Zweifel daran, dass ihre Musik dauerhafte Gültigkeit besitzt: Mostar Sevdah Reunion verfügt über eine derart bezwingende Kraft, dass wieder einmal das buchstäbliche „Nicht-Stillsitzen-Können“ passiert, und zwar sowohl bei den schnellen Tanzliedern als auch den rhapsodischen Balladen. Sevdah bezieht sich auf die Sevdalinke, den „bosnischen Blues“: Die wunderschönen Lieder voller Melancholie, Tragik und verhaltener Erotik singen von unerfüllter Liebe, von der Sehnsucht nach einem besseren Leben und der Erfüllung aller Träume. Als brilliante Virtuosen sind die Musiker der MSR vielgesuchte Partner für Stars wie Saban Bajramovic, Ljiljana Buttler oder Boban Markovic und wurden auch schon als der Buena Vista Club Bosniens bezeichnet, der für Begeisterung und ausverkaufte Konzertsäle in ganz Europa sorgt.

Seit 2007 hat sich die Kultband selbst erneuert und ist mit verjüngter Besetzung unterwegs. Junge, spielfreudige Virtuosen haben den Platz einiger Gründungsmitglieder eingenommen und stellen nun nach Café Sevdah (2007) ein wunderschönes Konzeptalbum vor: Tales From a Forgotten City ist eine Hommage an die einst so heitere, humorvolle und sehr südliche Stadt Mostar und ihre berühmten Dichter und Sevdah-Sänger, an ihren typischen musikalischen Mix aus türkischer Lyrik, Sevdah-Harmonien und k&k Dreivierteltakt. Eie Reise in Zeit und Raum, eine Liebeserklärung, die das Erbe der schönen und immer noch leidenden Stadt dem Vergessen entreisst.


Diskographie

2013 Mostar Sevdah Reunion, Tales From A Forgotten City,  SR-66021
2007 Mostar Sevdah Reunion, Café Sevdah, LC-12490
2005 Ljiljana Buttler & Mostar Sevdah Reunion, The Legends of Life, SR-66006
2003 Mostar Sevdah Reunion, A Secret Gate, SR-66002
2002 Liljana Buttler & Mostar Sevdah Reunion, The Mother of Gypsy Soul, SR-66001


Filme

2013 Tales From A Forgotten City von Amir Grabus
2005 Sevdah – The Bridge of Bosnian Blues, BBC documentary


Presse

„Tieftraurig und wunderschön.“
Hessischer Rundfunk, D, 2013

“This Balkan answer to the blues is transformed and updated by being matched against contemporary blues and jazz influences… …A subtle and intriguing band.”
The Guardian (UK), 2007

„Diese bunt zusammengewürfelte Combo hat eine Botschaft und man merkt den Menschen in der Muffathalle an wie sehr sie ihnen zu Herzen geht. Da wird getanzt und geschwelgt, mitgesungen im Taumel der überlebten Vergangenheit. Da werden bosnische Lieder mit serbischen Rhythmen verknüpft, zum Teil mit Klangdetails verbunden, die viel weiter in den Balkan hineinreichen. Die Gast-Sängerin Liljana Buttler etwa fügt Motive der – ebenfalls oft verfemten – Gypsy-Überlieferung hinzu und so wird der ganze Abend zum Zeichen: Menschen, vertragt euch! Vergeßt den Kleingeist der Fanatiker und singt wieder eure Lieder, dann werdet ihr euch verstehen!“
Süddeutsche Zeitung 2003

„…ein Meisterwerk in jeder Hinsicht….“
Roots Town Music 2002

Amira Medunjanin (Bosnien-Herzegowina)

Die Bosnische Billie Holiday: Sevdah Meets Jazz

Sevdah bedeutet auf Türkisch Liebe und auf Arabisch schwarze Galle. Es ist auch nicht leicht, das bosnische Konzept der Sevdah mit einem Wort zu beschreiben – am nächsten kommt ihm wohl noch die deutsche „Sehnsucht“. Wie Duende im Spanischen oder Fado im Portugiesischen trägt Sevdah viele Bedeutungen in sich – sei es Sehnsucht, Schwermut, Melancholie, Liebe, unerfüllte Liebe, endlose Liebe, ein fieberhaftes Begehren das den Liebenden wie Malaria heimsucht und sich nicht abschütteln lässt – aber schlussendlich geht es um ein Lebensgefühl das sich selbst erzählt.

Amira Medunjanin wurde in Sarajevo zu einer Zeit geboren, als die traditionelle Musik in Ex-Jugoslawien eine Hochblüte erlebte. Von ihrer Mutter lernte sie die schönsten Sevdalinke (Sevdah-Lieder), und bald war sie von der mündlich überlieferten Gesangstradition Bosnien-Herzegowinas so fasziniert, dass sie es sich zur Aufgabe machte, die Ausdruckskraft der Sevdah bis ins letzte zu erforschen und ihr eine unverwechselbare Stimme zu verleihen. Jahrelang suchte sie nach Menschen, die ihre Auffassung von Sevdah teilten, und nach der besten Art der Präsentation.

Auch für ihr aktuelles Album DAMAR bezieht Amira ihre Inspiration aus der tiefen Quelle der Sevdah, des „Herzschlags“ der bosnischen Musik. Aber zum ersten Mal sind auch Neukompositionen dabei, und das kraftvolle, eigenwillige Pianospiel des serbisch-französischen Jazzpianisten Bojan Z und der an Flamenco erinnernde Stil des Gitarrenvirtuosen Boško Jović verwandeln die Lieder in ein mächtiges emotionales Statement, das weit über ihre Heimat Bosnien hinausweist.

Vom englischen Journalisten Gart Cartwright wurde die Sängerin, Menschenrechtsaktivistin und weltweite Botschafterin der Bosnischen Kultur als die „Bosnische Billie Holiday“ bezeichnet, und das beschreibt wohl am besten, wie Amira Medunjanin das Innerste der Sevdah nach außen kehrt und so innerhalb einer uralten Tradition immer wieder neue Formen und Verbindungen schafft.

2017 wurde Amira Medunjanin vom britischen Magazin Songlines unter die Top Ten der aktuellen World Music Divas gereiht.


Aktuelle Projekte

DUO Amira Medunjanin & Bojan Z (piano)
DUO Amira Medunjanin & Boško Jovic (guit)
TRIO Amira Medunjanin & Bojan Z (piano) & Zvonimir Šestak (double bass)
QUARTET Amira Medunjanin & Ante Gelo (guit) & Bosko Jovic (guit) & Zvonimir Šestak (double bass)
SEXTET SILK & STONE Amira Medunjanin & Bojan Z (piano) & Zvonimir Šestak (double bass) & Yurdal Osman Tokcan (oud) & Hakan Güngör (kanun) & Bosko Jovic (guit)


Diskographie

2016 Damar (Harmonia Mundi/World Village)
2014 Silk&Stone (Harmonia Mundi/World Village)
2011 Amulette (Harmonia Mundi / World Village)
2010 Zumra (Harmonia Mundi / World Village)
2009 Live from Jazz Fest Sarajevo (Gramofon)
2005 Rosa (Snail Records)
2003 A Secret Gate (Snail Records)


Presse

„…powerful and passionate…“
The Guardian (UK) über Damar, 2016

„An exquisite album that affirms her status as Eastern Europe’s most potent contemporary voice.“
Nigel Williamson über Silk&Stone, Uncut, UK, 2015

„Mit Amulette erreicht Amira Medunjanin das was viele heutige KünstlerInnen nicht schaffen: Sie bringt die Sevdah ins 21. Jahrhundert, indem sie neue zeitgemässe Elemente hinzufügt ohne das Ursprüngliche zu verlieren. Das ältere Publikum der traditionellen Musik wird nicht vergrämt und gleichzeitig neues hinzugewonnen. Zusammen mit ihren Musikern zeigt Amira, dass Tradition im neuen Gewand geschätzt und gepflegt werden muss.“
All About Jazz, 2012

„Die Heimat der Seele ist das Schweigen; aus diesem Schweigen entsteht schöne Musik. Amiras Stimme berührt dieses Schweigen am einen Ende, am anderen erreicht sie transzendente emotionale Reinheit. Gute Nachrichten für diejenigen unter uns, die Musik zum Leben brauchen.“
Aleksandar Hemon

Maurizio Geri Swingtet (Italien)

Swing Manouche all‘ Italiana

Seit Jahren kennen und lieben wir den Mann mit der samtenen Stimme als Sänger, virtuosen Gitarristen und Autor einiger der schönsten Songs von Riccardo Tesis Banditaliana, aber als Bandleader ist Maurizio Geri wohl den wenigsten ZuhörerInnen nördlich der Alpen ein Begriff.

Mit seinem Maurizio Geri Swingtet huldigt er dem Stil des elsässischen Grossmeisters Django Reinhardt und kombiniert dessen unverwechselbaren Manouche Sound mit Swing und der Tradition der italienischen Cantautori. Das alles verschmilzt er zu einem ganz eigenen Klang, der die Gruppe über die Jahre zur italienischen Nummer Eins in Sachen Swing Manouche werden liess. Bis heute ist das Maurizio Geri Swingtet auch die einzige italienische Band die beim wichtigsten Festival des Genres in Samois sur Seine in Frankreich Furore machte.

Sein Swingtet stellt für Maurizio Geri das Zentrum seiner Beschäftigung mit dem Erbe Django Reinhardts dar. Er hat von Manouche Musikern gelernt und mit ihnen gespielt, aber nie ohne auf seine eigenen Wurzeln zu verzichten. Auf diese Weise hat er Djangos Lektion nicht nur auf der Gitarre und im Repertoire gelernt, sondern vor allem in der Dialektik zwischen Originalität und Zugehörigkeit, die aus dem Meister das grosse Vorbild etlicher Generationen europäischer, nicht akademischer Musiker gemacht hatte.

2015 ist mit „Swing a Sud“ die bereits fünfte CD des Swingtet erschienen. Geris musikalischer Zugang ist gleichzeitig leidenschaftlich und frei, streng und doch offen für Neues. Djangos Erbe kommt hier im Gewand von Jazz, Tanzmusik und Improvisation daher, sehr europäisch und dann doch wieder voller Respekt für die italienische Liedermachertradition und für Maurizios erste musikalische Liebe, die Volksmusik seiner Heimat Toskana.


Besetzung

Maurizio Geri – Gitarre, Gesang
Luca Giovacchini – Gitarre
Michele Marini – Klarinette
Giacomo Tosti „Giacobazzi“ – Akkordeon, Klavier
Nicola Vernuccio – Kontrabass


Diskografie

2015 Swing a Sud
2012 Tito Tariero
2007 Ancora Un Ballo
2002 A Cielo Aperto
1996 Manouche et Dintorni


Presse

„Swingtet“ klingt wie die gelungene Fortführung dessen, was Django Reinhardt begründete. Vielleicht würde er heute genau so klingen.“
Folkworld, D, 2015

„Maurizio Geri ist ein raffinierter und sensibler Gitarrist – sein elegantes Phrasieren verbindet Poesie und Musikalität, nie ist er zu verhalten oder zu outriert, seine Noten haben immer einen Sinn…. Eine Lektion für alle Django-Lehrlinge!
Djangostation, F, 2012

Bella Ciao (Italien)

50 Jahre Italienisches Folk Revival
Lucilla Galeazzi, Elena Ledda, Riccardo Tesi u.v.a.

Die bedeutendste Bühnenshow des italienischen Folk Revivals wird fünfzig Jahre später in einer großartigen Besetzung wieder auf die Bühne gebracht. Die Uraufführung dieses Meilensteins der italienischen Musikgeschichte fand am 21. Juni 1964 beim Festival zweier Welten in Spoleto statt und führte zu wüsten Polemiken. Heute ist BELLA CIAO die Basis der Arbeit all der KünstlerInnen, die mit großem Erfolg die italienische Folk Tradition auf die Bühnen der Welt tragen.

Ein halbes Jahrhundert später haben sich einige der profiliertesten FolkmusikerInnen wie Elena Ledda, Lucilla Galeazzi, Riccardo Tesi und Alessio Lega entschlossen, dieses Erbe wieder aufleben zu lassen und behutsam mit neuen Einflüssen und Erkenntnissen zu füttern. Resultat ist nicht nur eine äußerst erfolgreiche Bühnenshow, sondern auch ein sorgfältig gearbeitetes Album, das locker mit den damaligen Größen wie Caterina Bueno oder Giovanna Marini mithält.

Die alten Partisanen- und Arbeiterinnenlieder haben sich nicht nur ihre Ausdrucksstärke bewahrt, sondern ihre Botschaften von Freiheit, Frieden und Bürgerrechten sind in unserer heutigen globalisierten Welt von ganz neuer und brennender Aktualität. BELLA CIAO ist eine Lektion in Demokratie, die direkt aus dem Volk kommt, ein historischer Roman gewebt aus Musik, Klängen und Texten, getragen von den wichtigsten Stimmen des des sozialen und politischen Liedes im Italien der letzten 30 Jahre.


Besetzung

Lucilla Galeazzi – Gesang
Elena Ledda – Gesang
Ginevra di Marco – Gesang
Alessio Lega – Gesang, Gitarre
Andrea Salvadori – Gitarre, Arrangements
Gigi Biolcati – Perkussion, Gesang
Riccardo Tesi  – Knopfakkordeon, Arrangements, musikalische Leitung


Diskographie

2015 Bella Ciao (Visage Music/Galileo MC)


Presse

„Mit Abstand der berührendste aller Womex Showcases ….  in Bella Ciao gehen Leben und Politik nahtlos ineinander über.“
Ton Maas, Mixedworldmusic (NL), 2016

„Mal führten sie die Lieder im Chor, dann wieder solistisch auf, es gab A-Capella-Gesänge und instrumentale Einlagen, so dass Eintönigkeit erst gar nicht aufkommen konnte. Mal agierte das Ensemble kraft- und schwungvoll, mal einfühlsam und zart. Die Reise in die Vergangenheit, wie sie Riccardo Testi ankündigte, zeigte deutlich wieviel sie Gegenwartsbezug (leider) noch immer hat. Und sie brachte die Erkenntnis mit, dass es sich lohnt, die Tradition der politisch-demokratischen Lieder aus der Mitte des Volkes zu pflegen. Denn diese Lieder sind keine historisches Relikt, sondern sie leben weiter. Auch heute noch.“
Mainpost (DE), 2016

“ Die Musik geht gnadenlos unter die Haut wie schon vor 50 Jahren.“
Moors Magazine (NL), 2015

„Während sich die kriegerischen Reden und Handlungen vervielfachen, erinnert uns diese ‚Lektion in Demokratie von unten’ an das was wir am nötigsten haben: den Frieden“
Les Inrocks (FR), Dix Disques pour refaire l’Europe, 2015

Didier Laloy (Belgien)

Der verrückte Hund und die Noblesse:
BELEM Didier Laloy & Kathy Adam

Seit langem kennen und schätzen sich diese zwei herausragenden Figuren der aktuellen belgischen Szene – von ihrer Zusammenarbeit im erfolgreichen Neotrad- Ensemble Panta Rhei ebenso wie in den verschiedenen Projekten von Didier Laloy wie Po:Z’s oder Noir’s. Aber es sollte 20 Jahre dauern bis ihre künstlerische Seelenverwandschaft als Duo so richtig ans Licht kam.

Beide flirten sie gerne mit der Kammermusik und lieben doch auch das Tänzerische. Die Kompositionen sind gleichzeitig einfach und stark, subtil und überraschend, das Atmen und die Stille verbinden sich voller Eleganz mit den verrücktesten Rhythmen. Ein zärtlicher Bilderreigen der die Zuhörenden in eine ganz eigene Welt entführt. Die Lust der beiden am gemeinsamen Spiel ist fast körperlich spürbar, die Virtuosität und schiere Freude ihrer Musik lassen niemanden unberührt.

Der Ausnahmekönner Didier Laloy ist einer der aktivsten Vertreter der Renaissance des diatonischen Akkordeons in Europa. Mit Humor und Leichtigkeit bewegt er sich auf der Bühne und durch die unterschiedlichsten Stile – von World über Chanson bis hin zu zeitgenössischer Musik und musikalischen Projekten für Kinder. Darüberhinaus war er Mitglied des transeuropäischen Akkordeonkollektivs The Samurai.

Kathy Adam studierte Cello und Kammermusik in Brüssel und steht seit 20 Jahren in den verschiedensten Projekten und Genres auf der Bühne: So arbeitet sie mit World- und Jazzmusikern ebenso zusammen wie mit Theater- und Tanzproduktionen, SängerInnen oder Philharmonischen Orchestern.


Aktuelle Projekte von Didier Laloy

Belem (Didier Laloy & Kathy Adam)
Belem & Ensemble Quartz (Didier Laloy & Kathy Adam & belgisches Bläserquartett)
Belem & Slang (Didier Laloy & Kathy Adam & belgisches Jazztrio)
Belem & Barbara Fortuna (Didier Laloy & Kathy Adam & korsisches Vokalensemble)
Noir’s (Quartett acc – cello – guit – perc, Konzert im Dunkeln)
Duo Didier Laloy (acc) & Tuur Florizoone (acc)
Didier Laloy’s Cameleon Tribe (flexible Formation zwischen Trio und Quintett)


Diskographie

2014 Belem Didier Laloy & Kathy Adam (Homerecords.be)
2012 Didier Laloy & Tuur Florizoone (Aventura Musica)
2011 Noir’s (Wild Boar Music)
2009 Milann&Laloy “ La Marquise”
2008 Didier Laloy PôZ’s
2005 CD/DVD Didier Laloy “Invite…s”
2003 Didier Laloy “S-Tres/Version Originale”


Presse

„Fantastische Welt-Kammermusik aus Belgien.“ ORF Ö1, A, 2015

„Auf dem Duoalbum sind nur die beiden Musiker zu hören. Doch zu keinem Zeitpunkt wirkt die rein instrumentale Musik dünn oder skizzenhaft. Im Gegenteil, der Klang ist wuchtig, wie ein kleines Folkorchester. Ein besonderes Lob geht deshalb an den Produzenten Michel van Achter.“
Folker, D, 2015/01

„Vom ersten Ton an entstand ein Sog, dem sich niemand entziehen konnte. Was war da zu hören? Jazz, Folk, Moderne, Weltmusik? Oder einfach nur gute Musik im besten Sinne des Wortes?“
Mitteldeutsche Zeitung, D, 2011

„Seine musikalische Ausdrucksform gleicht einem ungeschliffenen Diamanten… Das Verlassensein, die dunklen und tiefen Abgründe, aber auch die Sehnsüchte und das Bezaubernde sind immer wieder Parameter, die sich in all seinen Projekten und Werken widerspiegeln. Und bei einem Konzert reitet ihn nicht nur die Liebe, sondern auch der Teufel.“
Concerto, A, 2011

„Die wilde Motorik eines Rockmusikers mit der Anmut einer Ballerina in Slowmotion.“
De Volkskrant, B, 2009

Maria Kalaniemi (Finnland)

Die Königin des finnischen Akkordeons

Maria Kalaniemi, eine Meisterin des free-bass Knopfakkordeons, ist eine der führenden zeitgenössischen Akkordeonistinnen Finnlands. Begonnen hatte sie als Mitglied der Vorreitergruppen Niekku und Aldargaz, die aus der Volksmusikabteilung der Sibelius Academy hervorgegangenen waren, wo Maria mittlerweile unterrichtet. Ihre Wurzeln liegen in Klassik und Folklore, aber ihr Weitblick und ihre Fähigkeiten gehen weit über existierende Stile hinaus. In der technisch brillianten Virtuosin steckt eine geübte Improvisatorin ebenso wie eine kraftvolle, intuitive und feinfühlige Komponistin, deren Stücke mit den verschiedensten Stilrichtungen spielen, aber immer Marias Persönlichkeit als treibende Kraft betonen. Die Bedeutung liegt in der Melodie – und bei Maria Kalaniemi erreicht die Botschaft das Publikum in tiefster Seele.

Maria hat zahlreiche Alben veröffentlicht, das letzte davon, Vilda Rosor, war monatelang in den Top 10 der European World Music Charts. Sie ist Mitglied des internationalen Akkordeonkollektivs Accordion Tribe, der schwedisch-finnischen Gruppe Ramunder, des UNTO Tango Orchesters und vieler anderer Projekte. Mit diesen Gruppen tourte sie erfolgreich in ganz Europa, den USA, Japan und Kanada.


Aktuelle Projekte

Maria Kalaniemi (acc) & Timo Alakotila (piano)
Maria Kalaniemi (acc) & Eero Grundström (harmonium)
Maria Kalaniemi (acc) & Olli Varis (guit)
Vilda Rosor Trio or Quartet


Diskographie (Auszug)

2014 Kaustinen Live 2003 (Akerö CD014)
2011 Akerö (AkeröCD011)
2010 Vilda Rosor (Aito Records)
2006 Bellow Poetry (Aito Records AICD 006)
2004 Niskavuoren Nuori Emäntä (Gudaa 41)
2003 Viimenen Maa (LUR 8902-2)
2001 Ambra (Amigo Sweden KMHCD 18)
1999 Ahma (Roccadillo Records ZENCD 2059)
1995 Iho (Olarin Musikki OMCD 57)
1992 Maria Kalaniemi (Olarin Musikki OMCD 40)
1984 Kultaisen Harmonikan Voittaja (Finnish Accordion Institute FAILP 2)


Presse

„Wenn ihrem finnischen Landsmann, Kimmo Pohjonen nachgesagt wird er sei der Hendrix auf seinem Instrument, so müsste man Maria Kalaniemi bedenkenlos als Erik Satie bezeichnen.“
BBC, UK, 2007

„Maria Kalaniemi erzeugt Stimmungen und damit Kino für den Kopf. Ob sie das Scheinen des Mondes oder das gedämpfte Licht in einem Landhaus als Ausgangspunkt ihrer Geschichten nimmt, sich auf den Frühling freut oder dem Regen beim Prasseln zuhört, die Zuhörer gehen gerne mit ihr auf die Reise um diese natürlichen Phänomene zu beobachten und sich in ihnen zu verlieren.“
Jazzzeit, Wien, A, 2006

„Maria Kalaniemis Musikverständnis wirkt wie eine Meditation, wie eine Abfrage verborgener Fantasien. Trotzdem baut sie keine Illusionen auf.“
Jazzthing, D, 2006

„Es ist eine archaische Musik, die von weit her zu rufen scheint und doch immer Gültigkeit haben wird. Oft melancholisch und doch traumwandlerisch leicht klingt sie, die ohne technische Hilfsmittel auskommt und aus sich heraus leuchtet.“
Stereo, D,  2/2006

Maria João (Portugal)

Portugals Grande Dame der Stimmakrobatik

Es ist schwer, die Sängerin Maria Joao in eine musikalische Schublade zu stecken. Schon alleine deshalb, weil sie mit jedem ihrer Alben künstlerisches Neuland beschreitet. Avantgarde, moderner Jazz, lateinamerikanische Musik, portugiesische Folklore – Maria Joao bedient sich der unterschiedlichsten Genres und macht sich diese durch ihre persönliche Art der Interpretation zu eigen. Mit grösster Anmut und explosiver Emotionalität setzt sie ihre Songs theatralisch um, sie untermalt das Geschehen mit dramatischer Körpersprache, Gesten und Tanzschritten. Ihre Stimme der unbegrenzten Möglichkeiten wechselt ansatzlos Farbe und Attacke, juchzt, haucht und flüstert mit faszinierender Eindringlichkeit.

Seit mehr als 25 Jahren arbeitet sie regelmässig mit dem Pianisten Mário Laginha zusammen, mit dem sie Dutzende von Alben veröffentlicht und hunderte Konzerte auf der ganzen Welt gegeben hat. Der unverwechselbare Stil der beiden ist klar vom Jazz beeinflusst und vermischt sich mit portugiesischer Volksmusik ebenso wie mit brasilianischen, afrikanischen und klassischen Elementen, getragen von einem verlässlichen Mix aus Formendisziplin, Kreativität, Intuition, Zusammenspiel und technischer Brillanz.

Abseits ihrer Arbeit mit Mário Laginha stand Maria Joao bereits mit zahlreichen portugiesischen und internationalen (Jazz)Grössen auf der Bühne wie z.B. António Pinho Vargas, Carlos Bica, Gilberto Gil, Joe Zawinul, Laureen Newton, Miroslav Vitous, Charlie Mariano, Aki Takase, Niels Henning, um nur einige zu nennen. Mit ihrem aktuellen Projekt OGRE hat sie in letzter Zeit begonnen, sich verstärkt der Verbindung zwischen Jazz, Pop und Elektronik zuzuwenden. 2017 wird das Trio ein neues Album mit Shakespeare Sonetten herausbringen. Und auf MAR AFORA, Marias allerneuestem Duoprojekt mit dem brasilianischen Gitarristen Guinga, widmet sie sich ihrer Liebe zur MPB, der Música Popular Brasileira.


Aktuelle Projekte

Guinga & Maria João (duo guitar & vocals)
Maria Joao OGRE (trio or quintet, vocals & electronics)
Maria Joao & Mario Laginha Iridescente (quartet)
Maria Joao & Mario Laginha (duo voice & piano)


Diskographie

2015 Mar Afora, Guinga & Maria João
2014 Plástico, Maria Joao OGRE
2012 Iridescente, Maria Joao & Mário Laginha
2012 Electrodoméstico, Maria Joao OGRE
2011 Amoras e Framboesas
2010 Follow the Songlines, Maria Joao & David Linx & Mário Laginha
2008 Maria Joao & Mário Laginha
2007 Joo
2004 Tralha, Maria Joao & Mário Laginha
2002 Undercovers
2001 Mumadj
2000 Chorinho Feliz, Maria Joao & Mário Laginha
1999 Lobos, Rabosas e Coiotes, Maria Joao & Mário Laginha
1998 Cor, Maria Joao & Mário Laginha
1996 Fábula
1994 Dancas, Maria Joao & Mário Laginha
1992 Sol
1992 Alice
1989 Looking for Love, Maria Joao & Aki Takase
1986 Conversa
1985 Cem Caminhos
1983 Quinteto Maria Joao


Presse

„Die portugiesische Sängerin setzt mit der Stimme fort, was die elektronischen Instrumente andeuten, macht wilde Sound-Eskapaden daraus, kokettiert mit Klangcharakteren von kieksenden Jungmädchenphrasen bis hin zu schamanenhaftem Bass oder nimmt alle Opulenz zurück, um in fragile gestalterische Feinheit zu münden…. So entsteht Musik mit großer Bildkraft und vielen überraschenden Sounddetails, die weit über Maria Joãos gewohnten Jazzkosmos hinausreicht.“
Süddeutsche Zeitung, DE, OGRE live im Bayrischen Hof, 2016

Zwischen digitaler und analoger Musikwelt bewegt sich Maria João mit spürbarer Entdeckerlust. Mal mit hingehauchter Kleinmädchenstimme, dann elektronisch verzerrt, hochemotional oder rotzig improvisierend.
Jazzthetik 
über Plástico, DE, 2015 


Die Grundhärte der Klänge ergibt einen tollen Kontrast zu ihrer Stimme […] für die João Fans bietet Plástico eine willkommene Abwechslung und eine völlig neue Seite der Sängerin und die Möglichkeit, sich viele neue Fans zu erobern – mutig und cool.
Concerto über Plástico, AT, 2015

„Die elektrifizierende Bühnenpräsenz von Maria Joao fesselte das Publikum von der ersten bis zur letzten Minute. Ihr gewaltiger Stimmumfang von ganz tief bis ganz hoch und ihre schier unbegrenzte Improvisationsfähigkeit machen sie einfach unverwechselbar. … Abwechselnd klang ihre Stimme wie die einer arabischen Sängerin, dann wieder wie ein alter Candomblé-Priester – eine schlichtweg atemberaubende Performance.“
Rollling Stone Brasil, 2012

„Der Umfang von Maria Joaos Stimme ist aussergewöhnlich, im Klang ebenso wie in der Dynamik, und der Überschwang ihrer Improvisation verspricht alle Grenzen niederzureissen – die des musikalischen Genres, der Identität und vielleicht auch die der Gesetze des physischen Universums.“
Tromsoby, N, 2012