DANÇAS OCULTAS AUF TOUR IN QUÉBEC/KANADA

Québec Frühlingstournee mit Vier Magischen Akkordeons

Ein Langzeitwunsch der vier portugiesischen Tastenzauberer von Danças Ocultas geht in Erfüllung: Bei einem erfolgreichen Showcase anlässlich der Rideau des Spectacles  Messe in Montreal 2016 war das zahlreiche Veranstalterpublikum ebenso hingerissen wie bei der WOMEX vor ein paar Jahren, und nun geht es für 8 Konzerte auf ins französischsprachige Québec. Bon voyage messieurs!

10/04/18 Outremont, QC – Théâtre Outremeont
12/04/18 Carleton-sur-Mer, QC – Studio Hydro
13/04/18 Gaspé, QC – Salle de Spectacles de Gaspé
14/04/18 Matane, QC – Salle Lucien Bellemare
15/04/18 Sept-Îles, QC – Salle Jean-Marc Dion de Sept Îles
17/04/18 Baie-Corneau, QC – Centre des Arts de Baie-Corneau
19/04/18 Shawinigan, QC – Maison de la Culture Francis Brisson
21/04/18 Lévis, QC – L’Anglicane

BELEM & The MeKanics

Didier Laloy präsentiert seine neue spektakuläre Produktion

Seit Jahrhunderten träumt und baut der Mensch Maschinen, auch Leonardo da Vinci wollte fliegen. Zusammen mit dem belgischen Avantgardekomponisten und Soundtüftler Walter Hus treibt Didier Laloy in seinem letzten Streich die mechanische Musik auf ihren Höhepunkt: Das Erfolgsduo BELEM (Didier Laloy am Akkordeon und Kathy Adam am Cello) trifft auf ein von Walter Hus programmiertes und digital gesteuertes mechanisches Orchester der belgischen Marke DECAP, das an die nicht nur in Belgien und Nordfrankreich sehr beliebten historischen Vorläufer der Jukebox erinnert. Die Orgelpfeifen, die „Mekanics“, singen wie kleine Vögel, dann klingen sie wieder wie ein ganzes Orchester, ein Schlagzeug und Akkordeon spielen wie von Zauberhand, und das Ergebnis ist nicht nur optisch atemberaubend – ein einzigartiger Sound zwischen populär, zeitgenössisch und an Fellini erinnernder Filmmusik. Belem&The Mekaniks ist eine Erfahrung die weit über das reine Konzerterlebnis hinausgeht und das Publikum in das Zentrum eines majestätischen Klangwirbels entführt. Die gleichnamige CD erschien Ende 2017 und wurde in zwei ausverkauften und bejubelten Aufführungsserien in Brüssel und Paris präsentiert.

Didier Laloy – diatonisches Akkordeon
Kathy Adam – Cello
Walter Hus – The Mekanics Programmierung
Didier Laloy & Walter Hus – Komposition, Arrangements

DANÇAS OCULTAS IN DER PHILHARMONIE LUXEMBURG

„Les Neiges de l’Algarve / Der Schnee der Algarve“

Im Rahmen des Festivals atlântico, das ganz der portugiesischsprachigen Musik und Kultur gewidmet ist, wurden die vier Tastenzauberer von der Philharmonie Luxemburg eingeladen an einer neuen Tanztheaterproduktion für Kinder mitzuwirken: Das visuelle Konzert „Les Neiges de l’Algarve“ unter der Regie des französischen Theatermachers und Choreographen Lionel Ménard erzählt die Geschichte eines Mandelbaums und verbindet Tanz und Akrobatik mit Jonglierkunst und Live Musik. Vom 6.-10. Oktober und 09.-12. November 2017 sind 16 Aufführungen sowie ein Lunchkonzert von Danças Ocultas im Grossen Saal der Philharmonie geplant.

Danças Ocultas – diatonisches Knopfakkordeon
Roberta Ruggiero – Tanz, Schauspiel
Louis Terver – Jonglieren, Schauspiel
Lionel Ménard – Konzept und Regie
Vanessa Vérillon – Bühnenbild
Pascal Laajili – Licht
Sigrid Herfurth – Kostüme und Ausstattung

Donauwellenreiter (Österreich/Italien)

Imaginäre Folklore und Kammerpop

Donauwellenreiter sind eine der spannendsten, ungewöhnlichsten und innovativsten Formationen, die sich aus Wien heraus entwickelt haben. Sie spielen einen faszinierend eigenständigen Sound von hoher poetischer Strahlkraftund haben 2016 ihr hochgelobtes drittes Album Euphoria vorgelegt, ein in seiner Vielfalt und Ernsthaftigkeit verblüffendes und begeisterndes Werk. Die Summe der musikalischen Prägungen und Erfahrungen der individuell Beteiligten, die Folklore, Pop, Jazz, Klassik, Kammermusik, Weltmusik und mehr umfassen, wobei alle auch komponieren, verschmilzt zu einem packenden, sinnlich und intellektuell stimulierenden Ganzen. So diffizil es sein mag, die zahlreichen Nuancen des einzigartigen Klangs und Stils sprachlich zu fassen, so sprachlos machen mitunter die Schönheit und Klarheit dieser Musik.

Dem 2010 gegründeten Quartett gelingt es, eine zugleich zugängliche und fordernde zeitgemäße E-Musik zu entwerfen, die gerade auch ZuhörerInnen fasziniert und begeistert, die ihre Musikwahrnehmung an Qualität und künstlerischer Substanz ausrichten und auf zu zwanghafte Genre-Konventionen verzichten. So findet das Quartett sein aufmerksames Publikum in Deutschland, der Schweiz, Serbien, Kanada oder Portugal ebenso wie im heimatlichen Wien, wobei die gewachsene weltstädtische Offenheit dieser Stadt zweifelsohne ein Grundelement und eine Voraussetzung ihrer Kunst ist.

2017 erschien Donauwellenreiter Play Gianmaria Testa: Die Veröffentlichung ist das Resultat eines fulminanten Tribute Abends in der Wiener Sargfabrik und widmet sich ganz der Neuinterpretation der Lieder des 2015 viel zu früh verstorbenen Philosophen unter den italienischen Cantautori. Delta, das vierte Studioalbum des ungewöhnlichen Quartetts, ist im April 2020 erschienen.


Besetzung

Thomas Castañeda – Piano, Keyboard
Maria Craffonara – Stimme, Violine, Perkussion
Lukas Lauermann – Cello
Jörg Mikula – Schlagzeug


Diskographie

2020 Delta, (Aestate Records/Hoanzl)
2018 Euphoria Live, Vinyl in der Reihe Studiokonzerte (Bauer Studios/Neuklang Records)
2017 Donauwellenreiter Play Gianmaria Testa (Hoanzl)
2016 Euphoria (Laloki Music/Hoanzl)
2014 Messei (Intuition Records)
2012 Annäherung (4tm/Hoanzl)


Erfolge

2018 Oberschwäbischer Kleinkunstpreis „Kupferele“, Ravensburg, DE
2014 The New Austrian Sound Of Music, Förderprogramm 2014/15, AT
2014, Zweifache Nominierung, Preis der Deutschen Schallplattenkritik, Bestenliste 3/2014, DE
2014 Newcomer des Monats, Jazzzeitung DE
2013 Special Jury Prize, Int. Music Festival Castelfiardo, 2013, IT


Presse

„Die zarteste Versuchung, seit es Wiener Kammerpop gibt.“
Schallmagazin, DE, 2020

„Diese Art schwebender Musik drängt geradezu kinetische Vorstellungen auf … hält exakt Gleichgewicht zwischen apollinischen und dionysischen Kräften.“
Die Presse, AT 2020

„Das Wiener Quartett versöhnt kammermusikalische Ästhetik mit jazziger Freiheit, meditative Momente mit poppiger Ohrwurmleichtigkeit und weiß auch mit wohldosiertem Pathos umzugehen….Schönste Präsenz zwischen intellektuellem Anspruch und feinster Sinnlichkeit bieten dem Publikum zeitgemäße Crossoversounds auf höchstem und eigenständigem Niveau.“
Oberschwäbischer Kleinkunstpreis, DE, 2018

„Zärtlich und respektvoll nähern sie sich dem Werk; bisweilen macht Craffonara mit ihrer Stimme aus Testas Schönem noch Schöneres.“
Falter, AT, 2017

„Faszinierend unkonventionell“
Sound&Image, DE, 2016

„Nicht Rock, nicht Folk, nicht Jazz. Sondern Musik einer neuen Welle.“
Folker, DE, 2016

„Zwischen Unschuld und Theatralik, Schlichtheit und Opulenz, lässiger Eleganz und Klassik-Momenten beschreiten die Vier ihren Weg als kosmopolitische Botschafter in Sachen anspruchsvollem Hörerleben.“
In.Musik.de, DE, 2016

„Kammermusik, Minimalistisches, aber auch kraftvoll poppige Strukturen, die dennoch rein akustisch gefüllt werden, verbinden sich zu einem Gruppensound, dessen Originalität durch die Gesangsbeiträge von Geigerin Maria Craffonara (auf Ladinisch!) abgerundet wird.“
Jazzthetik, DE, 2016

Dancas Ocultas (Portugal)

Vier Magische Akkordeons vom Rande Europas

Hinter dem Namen Danças Ocultas verbergen sich vier Akkordeonisten aus Agueda in der Nähe von Porto, die zu den innovativsten und spannendsten Vertretern zeitgenössischer Klänge aus Portugal gehören. Seit einigen Jahren erobern sie die World-Music-Szene mit einem beim ersten Hinhören unspektakulären Konzept: ruhig, lyrisch, mehr oder minder traditionell, mit nur vier diatonischen Akkordeons.

Der Name des Quartetts hat nichts mit esoterischen Welten zu tun sondern weist darauf hin, dass die vier Musik für Tänze spielen, die erst noch erfunden werden müssen. Der berühmte Fado spielt eine untergeordnete Rolle, eher nehmen sie die traditionelle dörfliche Musik, Tango Nuevo und die Kammermusik z.B. des russischen Terem Quartetts als Basis für ihre Erkundungen. Sie halten weder akkordeonistische Schnelligkeitswettbewerbe ab noch spielen sie reine Volksmusik. Am ehesten lässt sich ihre zeitlose Kunstmusik wohl als impressionistischer Folk bezeichnen: minimalistische, tiefgründige Klanggemälde voll unerwarteter Wendungen und erhabener Melancholie. Sehr spezielle Musik, in die man gar nicht anders kann als hineinzukippen.

Die Band wurde gefördert von Gabriel Gomes, dem Akkordeonisten von Madredeus, der berühmtesten World-Music Gruppe Portugals. Er hat sie motiviert, ihre eigene Klangwelt auszuschöpfen. Die Zusammenarbeit mit dem Choreographen Paul Ribeiro, Auftritte bei zahlreichen internationalen Festivals sowie ein umjubelter Showcase bei der Womex 2010 in Kopenhagen haben Danças Ocultas mittlerweile weit über Portugal hinaus bekannt gemacht.


Besetzung

Artur Fernandes – Diatonisches Akkordeon
Francisco Miguel – Diatonisches Akkordeon
Filipe Cal – Diatonisches Akkordeon
Filipe Ricardo – Diatonisches Akkordeon


Aktuelle Projekte

Danças Ocultas (Akkordeonquartett)
DENTRO DESSE MAR Danças Ocultas feat. Jaques Morelenbaum
ARCO Danças Ocultas feat. Dom la Nena
AMPLITUDE Danças Ocultas mit Orchester (mögliche Zusammenarbeit mit lokalen Orchestern)


Diskographie

2018 dentro desse mar (Sony/Galileo Music)
2016 Amplitude (Uguru/Sony/Galielo Music)
2014 ARCO (EP Uguru)
2011 Alento (iplay/Galileo MC)
2009 Tarab (Numerica)
2004 Pulsar (Magic Music)
2002 Travessa da Espera (L’Empreinte Digitale)
1998 Ar (EMI VC)
1996 Dancas Ocultas (EMI VC)


Presse

„Das Quartett Danças Ocultas hat es längst geschafft, aus dem Kreis der Liebhaber des Akkordeons zu schlüpfen und die grosse Bühne zu bespielen. Dafür ist ‘Amplitude’ das beste Beispiel.”
JazzThing, DE, Amplitude, 2016

„Amplitude“ ist ein gewaltiges Album, bei dem einem das Herz aufgeht.“
Sound&Image, DE, Amplitude, 2016

„Das Quartett aus der Nähe von Porto zelebriert portugiesische Melancholie. … Sie lassen mit ihren feinen und leisen, präzisen bis schwelgerischen Arrangements Bilder entstehen, die die Zuhörer mit auf eine Reise zu Landschaften im Morgennebel und leichtfüssig tanzenden Gestalten nehmen … auf eine Reise jedenfalls in die eigene, inspirierte Gedankenwelt. Danças Ocultas richten sich mit ihren Kompositionen an ein Publikum, das auserlesene Kammermusik liebt.“
Akkordeonmagazin, DE, 2013

„Weniger wie ein Konzert, vielmehr wie ein musikalischer Vortrag, ein kollektiver Atemzug, an dem man teilnimmt und von dem man sich gerne in eine emotionale, beinahe meditative Dimension tragen lässt – das ist es, wonach sich die Musik der portugiesischen Gruppe anfühlt.“
Il Giornale di Vicenza, IT, 2011

„Erfindungsreiche und kreative Instrumentalmusik von einem der besten Kunstmusikensembles Europas. Empfehlung!“
CD Roots 2007

Eine aussergewöhnliche Band, die von der intensiven Interaktion unter den Musikern lebt und einen sofort gefangennimmt. Die Stücke sind exzellent arrangiert, wechseln von langsamen Solostellen, die den Eindruck von sehr lauter Stille aufkommen lassen, zu schnelleren und lebhaften Rhythmen. Mein persönlicher Festivalhöhepunkt!
Folkworld 2001

Merima Ključo & Jelena Milušić (Bosnien-Herzegowina)

‚Lume‘ – Dramatische Liebeslieder und Dunkle Chansons

Lume ist ein spannendes Projekt der zwei international renommierten bosnischen Musikerinnen Merima Ključo und Jelena Milušić. Das Programm präsentiert Liebeslieder verschiedener kultureller Hintergründe und Sprachen sowie einen von Ključo komponierten Liederzyklus, der auf traditionellen rumänischen, kroatischen, kosovarischen und sephardischen Musikstücken basiert. Das Wort Lume hat in verschiedenen Sprachen unterschiedliche Bedeutungen – Welt, Leben, Quelle des Lichts, Illusion, Feuer, Funken, Liebhaber, Menschlichkeit, mehr als Liebe – alle Bedeutungen weisen unzweifelhaft in eine Richtung: Leben ist Leidenschaft und Liebe!

Ključo und Milušić, zwischen denen eine Art blindes Einverständnis zu herrschen scheint, nehmen uns mit auf eine traumartige Reise durch unterschiedliche Welten. Wir hören starke und expressive und dennoch subtile Klänge. Jelenas einzigartiger und außergewöhnlich vielseitiger Alt harmoniert glänzend mit Merimas Konzertakkordeon. Ihre faszinierende Stimme verwandelt sich chamäleonhaft von einem Lied zum nächsten. Nur mit Stimme und Akkordeon erschaffen Jelena und Merima auf der Bühne eine betörende Atmosphäre. Sie ziehen ihr Publikum in den Bann einer facettenreichen Aufführung, die sich von düsterer Dramatik über bezaubernde Melancholie schließlich in einem heiteren, fast kabarettartigen Finale auflöst.

Die gefeierte Konzertakkordeonistin Merima Ključo ist in schwindelerregend vielen Stilen zuhause, und ihr Spiel berührt durch tiefes Verständnis und Erfahrung. Ob als Gastsolistin mit weltbekannten Orchestern und Ensembles oder als Komponistin und Interpretin in Theater-, Film- und Radioproduktionen – ihre Passion und Meisterschaft in traditioneller wie zeitgenössischer Musik erlauben ihr das Erforschen neuer künstlerischer Dimensionen, die sie auf einzigartige und unwiderstehliche Weise kombiniert.

Die Stimme der ausdrucksstarken und kühnen Sängerin Jelena Milušić passt sich mit Leichtigkeit den verschiedensten Genres an. Jelena ist in den unterschiedlichsten Musiksprachen zuhause, die von Blues über Jazz und Rock bis hin zu traditioneller Balkan- und Weltmusik reichen, und sie ist in vielen verschiedenen Stilen und Zusammenhängen aufgetreten. Mit dem belgischen Orchestre National du Vetex tourte sie durch ganz Europa, und mit dem bosnischen Gitarristen  Atilla Aksoj widmet sie sich unter dem Namen Barimatango der Roma- und sephardischen  Musiktradition.


Besetzung

Merima Ključo – Konzertakkordeon
Jelena Milušić – Gesang


Diskographie

2018 Lume, Croatia Records


Presse

„Umwerfend!“
Marija Vitas über Lume, Etnoumlje, Serbian World Music Magazine, RS
 
„Ihr wunderbares Zusammenspiel und Merimas Kompositionen gehen weit darüber hinaus, dass zwei Personen mit Akkordeon und Stimme Musik machen – sie stehen für das Leben selbst.“
Kathleen Kaun, Sopran, Lehrstuhl für Chormusik und Gesang an der Rice University, USA
 
„Ich denke, das ist ein fantastischer Start, weil sie das Publikum umarmen und einen mitnehmen.“
Michael Dreyer, künstlerischer Leiter des Morgenland Festival, DE

„Sagenhaft schön und auch ruhig mal düster.“
Ankündigung Jazz&The City Salzburg, AT
 
„Merima berührt mit ihrem Akkordeonspiel den tiefsten Grund der menschlichen Seele. Sie ist eine Zauberin deren Magie universell wirkt, egal welches Repertoire sie spielt oder woher das Publikum kommt. Wer sich auf ihre Kunst einlässt, verfällt ihr für immer.“
Maja Vasiljevic, Rumbo al Este, Radio Clásica, RTVE, ES

„Jelenas kraftvoller Alt ist voller tiefer Resonanzen und Sinn fürs Theatralische“
Francesco Martinelli, New York City Jazz Record
, US