Donauwellenreiter (Österreich/Italien)

Schwebende Modernität zwischen Kammerorchester und Ambientjazzband

Donauwellenreiter sind eine der spannendsten, ungewöhnlichsten und innovativsten Formationen, die sich aus Wien heraus entwickelt haben. Sie spielen einen faszinierend eigenständigen Sound von hoher poetischer Strahlkraftund haben 2016 ihr hochgelobtes drittes Album „Euphoria“ vorgelegt, ein in seiner Vielfalt und Ernsthaftigkeit verblüffendes und begeisterndes Werk. Die Summe der musikalischen Prägungen und Erfahrungen der individuell Beteiligten, die Folklore, Pop, Jazz, Klassik, Kammermusik, Weltmusik und mehr umfassen, wobei alle auch komponieren, verschmilzt zu einem packenden, sinnlich und intellektuell stimulierenden Ganzen. So diffizil es sein mag, die zahlreichen Nuancen des einzigartigen Klangs und Stils sprachlich zu fassen, so sprachlos machen mitunter die Schönheit und Klarheit dieser Musik.

Dem 2010 gegründeten Quartett gelingt es, eine zugleich zugängliche und fordernde zeitgemäße E-Musik zu entwerfen, die gerade auch ZuhörerInnen fasziniert und begeistert, die ihre Musikwahrnehmung an Qualität und künstlerischer Substanz ausrichten und auf zu zwanghafte Genre-Konventionen verzichten. So findet das Quartett sein aufmerksames Publikum in Deutschland, der Schweiz, Serbien, Kanada oder Portugal ebenso wie im heimatlichen Wien, wobei die gewachsene weltstädtische Offenheit dieser Stadt zweifelsohne ein Grundelement und eine Voraussetzung ihrer Kunst ist.

Im Oktober 2017 wurde mit „Donauwellenreiter Play Gianmaria Testa“ ein weiteres brandneues Album präsentiert, das sich der Neuinterpretation der Lieder des 2015 viel zu früh verstorbenen italienischen Cantautore Gianmaria Testa widmet.


Besetzung

Thomas Castañeda – Piano, Keyboard
Maria Craffonara – Stimme, Violine, Perkussion
Lukas Lauermann – Cello
Jörg Mikula – Schlagzeug


Diskographie

2017 Donauwellenreiter Play Gianmaria Testa (Hoanzl)
2016 Euphoria (Laloki Music/Hoanzl)
2014 Messei (Intuition Records)
2012 Annäherung (4tm/Hoanzl)


Erfolge

2013 Special Jury Prize, Int. Music Festival Castelfiardo, 2013, IT
2014 Newcomer des Monats, Jazzzeitung DE
2014, Zweifache Nominierung, Preis der Deutschen Schallplattenkritik, Bestenliste 3/2014, DE
2014 The New Austrian Sound Of Music, Förderprogramm 2014/15, AT


Presse

„Zärtlich und respektvoll nähern sie sich dem Werk; bisweilen macht Craffonara mit ihrer Stimme aus Testas Schönem noch Schöneres.“
Falter, AT, 2017

„Faszinierend unkonventionell“
Sound&Image, DE, 2016

„Nicht Rock, nicht Folk, nicht Jazz. Sondern Musik einer neuen Welle.“
Folker, DE, 2016

„…die perfekte Symbiose aus Semi-Klassik, Worldmusic, Jazz und Rock…“
Schallmagazin, DE, 2016

„Zwischen Unschuld und Theatralik, Schlichtheit und Opulenz, lässiger Eleganz und Klassik-Momenten beschreiten die Vier ihren Weg als kosmopolitische Botschafter in Sachen anspruchsvollem Hörerleben.“
In.Musik.de, DE, 2016

„Kammermusik, Minimalistisches, aber auch kraftvoll poppige Strukturen, die dennoch rein akustisch gefüllt werden, verbinden sich zu einem Gruppensound, dessen Originalität durch die Gesangsbeiträge von Geigerin Maria Craffonara (auf Ladinisch!) abgerundet wird.“
Jazzthetik, DE, 2016

„…zehn Stücke, die bei aller Eingängigkeit so intelligent, raffiniert und überraschend sind, dass reueloser Genuss gewährleistet ist.“
Falter, AT, 2016

„Donauwellenreiter, die kammermusikalische Preziosen und beseelte Lieder auf ladinisch pflegen, präsentieren auf Euphoria große Gefühle.“
Die Presse, AT, 2016

„Die ganz große Geste, und doch hat es einen Zauber und gewisse Abgründe dieses Album“  Deutschlandradiokultur, DE, 2016

„Der zärtlich auf- und abwallende Sound war eine gelungene Mischung aus Kammerorchester und Ambientjazzband…schwebende Modernität im eleganten Klangbild, das durch Maria Craffonaras spitze Schreie und schräges Violinspiel immer wieder wirksam hintertrieben wurde.“
Die Presse, AT, 2014

„Ladinisch für Großstädter“
Der Standard, AT, 2014