Alegría e Libertà (Galicien/Belgien/Italien)

Freude, Freiheit und starke Frauenstimmen

Alegría e Libertà ist das Aufeinandertreffen der stürmischen kantabrischen See, die vor der Küste von Ribadeo die Klippen der Praia das Catedrais umtost, und des stillen, strahlend azurblauen Ionischen Meeres vor der Terra d’Otranto.

Von Muñeira bis Tarantella führt uns diese musikalische Reise zuerst nach Santiago de Compostela und Galicien im Nordwesten Spaniens, in direkter Nachbarschaft zu Portugal und zur keltischer Kultur, danach weiter in den Salento, in den äußersten Südosten der Region Apulien, die als „die Ferse des italienischen Stiefels“ bezeichnet wird.

Auf Alegría e Libertà treffen die Stimmen  der „Pasionaria“ des italienischen Volksliedes Lucilla Galeazzi und die der wunderbaren galicischen „cantareiras“ von Ialma aufeinander. Ein Repertoire zwischen Tradition und Moderne, veredelt von der Virtuosität Didier Laloys am diatonischen Akkordeon und Maarten Decombels an der Gitarre sowie von der rhythmischen Energie Carlo Rizzos am Tamburello.

Das Album widmet sich ganz den Stimmen der Erinnerung: Wir hören die Arbeitslieder der Frauen, die Kartoffeln oder Reis ernteten, Jutefasern spinnen mussten. Lieder, mit denen sie sich Mut machten, während ihre Männer auf hoher See fischten. Lieder die sich gegen Unterdrückung und Diktatur richten. Volkslieder, die sich auf die eigene Kultur rückbesinnen, zu den Wurzeln, der Identität, die von den Menschen Generation für Generation weitergegeben wird. Neben alldem ist Alegría e Libertà aber auch die Freude am Singen und Tanzen – von bewegender und verbindender Gemeinschaft bis hin zu mystischer Lyrik – in absoluter Freiheit.


Besetzung

Veronica Codesal – Gesang, Perkussion
Eva Fernandez – Gesang, Perkussion
Natalia Codesal – Gesang, Perkussion
Marisol Palomo – Gesang, Perkussion
Lucilla Galeazzi – Gesang
Didier Laloy – diatonisches Akkordeon
Carlo Rizzo – Tamburello
Maarten Decombel – Gitarre


Diskographie

2019 Alegría e Libertà (Homerecords.be/GalileoMC)


Presse


Die vier galizischen Sängerinnen des Ensembles Ialma und die Primadonna der Dorf-, Stadt- und Weltmusik Lucilla Galeazzi zeigen, was diese Musik heute bewirken kann als – im Wortsinn – „Lebensmittel“ und Aufruf, nichts als gegeben hinzunehmen.
ORF, Ö1 Spielräume (AT)

Didier Laloy & Quentin Dujardin (Belgien)

Water & Fire

Seit vielen Jahren sind der Gitarrist und der Akkordeonist mit ihren eigenen Formationen erfolgreich und haben sich auch international Gehör verschafft, und nun haben sie mit Water & Fire ein gemeinsames Album herausgebracht  das ihnen verdammt ähnlich sieht.

Die originellen Kompositionen entziehen sich starren Genregrenzen und bewegen sich irgendwo zwischen Jazz, Klassik, Volks- und Filmmusik. Beide haben lange auf diesen Moment des Aufeinandertreffens gewartet, auf einen Dialog zwischen Wasser und Feuer, der im Laufe mehrerer Arbeitsaufenthalte im belgischen Studio von Agua Music entstanden ist. Ein intensiver musikalischer Augenblick des Stillstehens von Raum und Zeit, der das Abenteuer einer gemeinsamen Handschrift ermöglicht.

Zwei auf den ersten Blick sehr gegensätzliche Temperamente haben sich auf die Suche nach einer möglichen Verständigung zwischen Heiss und Kalt gemacht, sind das Wagnis eingegangen zwei verschiedene Konzepte musikalischer Herangehensweise zu verbinden. Romanik trifft auf Barock und resultiert in einem wunderbar melodischen und höchst lebendigen Album. Die beiden ergänzen einander auf perfekte Weise – Expressivität verbindet sich mit Intensität und beschert uns ein gleichzeitig feuriges wie eisklirrendes Klangerlebnis.

Water & Fire stellt so etwas wie eine Rückkehr zu den diskographischen Ursprüngen der beiden dar: „Wir glauben an diesen ewigen Moment der Kreation. Welch immense Freude, unsere Musik miteinander teilen zu können! Das Wichtigste bleiben die persönliche Bereicherung und die Freiheit, die jedem von aus seiner Bereitschaft zum Wagnis erwächst. Dieses Projekt ist ein wunderbares Beispiel dafür.“


Tourbesetzung

DUO Quentin Dujardin (Gitarre) & Didier Laloy (diatonisches Akkordeon)
TRIO Duo plus Adrien Tyberghein (double bass)
QUARTETT Trio plus Nicolas Fiszman  (bass)


Presse

„Ein sehnsüchtig erwartetes Album das die Hochzeit zwischen Feuer und Wasser zelebriert.“ Paris Match, FR

„Diese Künstler sind Meister in der Kunst des Subtilen.“ Jazz Enzo, NL

„Ein Album voll verrückter Harmonie.“ Le Soir, BE

Didier Laloy (Belgien)

Der verrückte Hund und die Noblesse:
BELEM Didier Laloy & Kathy Adam

Seit langem kennen und schätzen sich diese zwei herausragenden Figuren der aktuellen belgischen Szene – von ihrer Zusammenarbeit im erfolgreichen Neotrad- Ensemble Panta Rhei ebenso wie in den verschiedenen Projekten von Didier Laloy wie Po:Z’s oder Noir’s. Aber es sollte 20 Jahre dauern bis ihre künstlerische Seelenverwandschaft als Duo so richtig ans Licht kam.

Beide flirten sie gerne mit der Kammermusik und lieben doch auch das Tänzerische. Die Kompositionen sind gleichzeitig einfach und stark, subtil und überraschend, das Atmen und die Stille verbinden sich voller Eleganz mit den verrücktesten Rhythmen. Ein zärtlicher Bilderreigen der die Zuhörenden in eine ganz eigene Welt entführt. Die Lust der beiden am gemeinsamen Spiel ist fast körperlich spürbar, die Virtuosität und schiere Freude ihrer Musik lassen niemanden unberührt.

Der Ausnahmekönner Didier Laloy ist einer der aktivsten Vertreter der Renaissance des diatonischen Akkordeons in Europa. Mit Humor und Leichtigkeit bewegt er sich auf der Bühne und durch die unterschiedlichsten Stile – von World über Chanson bis hin zu zeitgenössischer Musik und musikalischen Projekten für Kinder. Darüberhinaus war er Mitglied des transeuropäischen Akkordeonkollektivs The Samurai.

Kathy Adam studierte Cello und Kammermusik in Brüssel und steht seit 20 Jahren in den verschiedensten Projekten und Genres auf der Bühne: So arbeitet sie mit World- und Jazzmusikern ebenso zusammen wie mit Theater- und Tanzproduktionen, SängerInnen oder Philharmonischen Orchestern.


Aktuelle Projekte von Didier Laloy

Duo Didier Laloy (acc) & Quentin Dujardin (guit)
Belem & The MeKanics (Didier Laloy & Kathy Adam und ein mechanisches Orchester)
Belem (Didier Laloy & Kathy Adam)
Belem & Ensemble Quartz (Didier Laloy & Kathy Adam & belgisches Bläserquartett)
Belem & Slang (Didier Laloy & Kathy Adam & belgisches Jazztrio)
Belem & Barbara Fortuna (Didier Laloy & Kathy Adam & korsisches Vokalensemble)
Noir’s (Quartett acc – cello – guit – perc, Konzert im Dunkeln)
Duo Didier Laloy (acc) & Tuur Florizoone (acc)
Didier Laloy’s Cameleon Tribe (flexible Formation zwischen Trio und Quintett)


Diskographie

2019 Water and Fire / Didier Laloy & Quentin Dujardin (Agua Music)
2017 Belem & The MeKanics (Igloo Records)
2014 Belem Didier Laloy & Kathy Adam (Homerecords.be)
2012 Didier Laloy & Tuur Florizoone (Aventura Musica)
2011 Noir’s (Wild Boar Music)
2009 Milann&Laloy “La Marquise”
2008 Didier Laloy PôZ’s
2005 CD/DVD Didier Laloy “Invite…s”
2003 Didier Laloy “S-Tres/Version Originale”


Presse

„Fantastische Welt-Kammermusik aus Belgien.“ ORF Ö1, A, 2015

„Auf dem Duoalbum sind nur die beiden Musiker zu hören. Doch zu keinem Zeitpunkt wirkt die rein instrumentale Musik dünn oder skizzenhaft. Im Gegenteil, der Klang ist wuchtig, wie ein kleines Folkorchester. Ein besonderes Lob geht deshalb an den Produzenten Michel van Achter.“
Folker, D, 2015/01

„Vom ersten Ton an entstand ein Sog, dem sich niemand entziehen konnte. Was war da zu hören? Jazz, Folk, Moderne, Weltmusik? Oder einfach nur gute Musik im besten Sinne des Wortes?“
Mitteldeutsche Zeitung, D, 2011

„Seine musikalische Ausdrucksform gleicht einem ungeschliffenen Diamanten… Das Verlassensein, die dunklen und tiefen Abgründe, aber auch die Sehnsüchte und das Bezaubernde sind immer wieder Parameter, die sich in all seinen Projekten und Werken widerspiegeln. Und bei einem Konzert reitet ihn nicht nur die Liebe, sondern auch der Teufel.“
Concerto, A, 2011

„Die wilde Motorik eines Rockmusikers mit der Anmut einer Ballerina in Slowmotion.“
De Volkskrant, B, 2009