Dancas Ocultas, @ Rita Carmo

Dancas Ocultas (Portugal)

Hinter dem Namen „Danças Ocultas“ verstecken sich vier junge Akkordeonisten aus Agueda in der Nähe von Porto, die zu den innovativsten und spannendsten Vertretern zeitgenössischer Klänge aus Portugal gehören. Seit einigen Jahren erobern sie die World-Music-Szene mit einem beim ersten Hinhören unspektakulären Konzept: ruhig, lyrisch, mehr oder minder traditionell, mit nur vier diatonischen Akkordeons.

Gaia Cuatro (Japan/Argentinien)

Die Intensität und Heissblütigkeit argentinischer Musik gemeinsam mit der Raffinesse der musikalischen Tradition Japans bilden das Rohmaterial dieses aussergewöhnlichen Quartetts.

Las Hermanas Caronni (Argentinien)

Zwei argentinische Zwillingsschwestern. Laura und Gianna Caronni, von denen die eine Cello und die andere Klarinette spielt. Beide singen und liefern auf ihrem Debütalbum derart zerbrechliche und intelligente Musik ab, wie man sie schon seit einigen Jahren nicht gehört hat. Als Duett ist ihr Klang voller Intimität.

Renato Borghetti (Brasilien)

Mit brasilianischer Musik assoziiert man Bossa und Samba. Musik jedenfalls von jazzig-lyrischer Laszivität oder afrikanischer Perkussivität. Renato Borghetti indes kommt von einem anderen ethnomusikalischen Planeten: dem südbrasilianischen Rio Grande do Sul, der Heimat der Gauchos, der südamerikanischen Cowboys, die musikalisch mehr mit dem benachbarten Argentinien teilen und unverwechselbare Formen wie den Chamamé, den Chacarera oder die Milonga hervorgebracht haben.