Suonno d’Ajere

Canzone Classica Napoletana

Website: www.suonnodajere.it
Presskit: Download
Origin: Italien
Booking: Sabina Schebrak
Territories: Exklusiv Deutschland, Österreich, Schweiz / nicht exklusiv weltweit ausser Spanien, Portugal

Live

22/01/23 Kultur Rorboz Rorbas Switzerland
23/01/23 Kulturbörse Freiburg Germany
02/04/23 Kulturkeller Neuss Germany

About

Der Name des erst 2016 gegründeten Trios aus Neapel bedeutet in etwa Der Traum vom Gestern und bezieht sich auf das gleichnamige Lied auf Pino Danieles Debütalbum Terra Mia (1977). Die drei jungen MusikerInnen haben sich sich ganz der Erforschung und zeitgemässen Neubearbeitung des traditionsreichen neapolitanischen Liedguts verschrieben. Die Besetzung erinnert an die besonders im 19. Jahrhundert beliebte Posteggia, Strassen- und Wirtshausmusikanten deren Darbietungen dem Volk genauso gefielen wie den Herrschenden. Der musikalische Zugang des Trios aber ist deutlich geschliffener.  Suonno d’Ajere wollen die alten Lieder von Kommerz und Kitsch befreien und ihnen ihre Würde und Kraft zurückgeben, und das durchaus mit Erfolg: In Italien hat ihnen die stilistisch rigorose und raffinierte und für Neapel immer schon typische Verbindung von  Volks- und Kunstmusik bereits einen Auftritt bei der Biennale von Venedig für die Filmmusik zum Dokumentarfilm La Chimera sowie den ersten Preis beim Festival SanremoCantaNapoli eingebracht. Das erste Album Suspiro ist 2019 erschienen. Es wurde 2021 mit Bonustracks weltweit veröffentlicht und prompt für den Preis der Deutschen Schallplattenkritik nominiert.

Das neapolitanische Lied ist kein Museumsrelikt, keine Mumie ohne Sauerstoff. Seine Partituren sind keine zu heiligenden Pergamentrollen, sondern ein Vermächtnis das gefeiert werden will.“ Suonno d’Ajere


Besetzung

Irene Lupe Scarpato – Gesang
Marcello Smigliante Gentile – Mandoline, Mandola, Mandoloncello
Gian Marco Libeccio – klassische Gitarre


Diskographie

2021 Suspiro (Italian World Beat / international release)
2019 Suspiro (unsigned)


Presse

„I love them – you don’t often get high emotion from precision“
Ben Mandelson, Womex 2022

„Melodien von epischer Schönheit und Melancholie“
inMusik, DE

„Im Mittelpunkt steht die vielseitige Stimme von Irene Lupe Scarpato, die zartes Understatement ebenso beherrscht wie lebendiges Erzählen und ein Pathos, das sich auch vor großen Fadistas nicht verstecken muss. … Ein vielversprechender Ausblick in die Zukunft.“
Jazzthetik, DE

„Gänsehaut krieg ich da, obwohl das so retro ist“
Anna Bianca Krause, WDR Cosmo, DE

„Atemberaubend ist die hohe Musikalität dieses Trios, die Arrangements, die sich wie angegossen an die dunkel-seidige Stimme Irene Scarpatos anschmiegen, einer wahrlich großen Interpretin dieses so traditionsreichen Repertoires, das in seiner Tiefe wohl nur in Neapel verstanden wird. Aber was wir davon mitbekommen reicht, um zu wissen, dass „Suspiro“ eines der überzeugendsten Alben dieses Jahres ist, wäre es nicht schon 2019 erschienen.“
Mirjam Jessa, ORF Ö1, AT